K00 - Vorbereitung
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- Rundgang wieder in die Startposition bringen
- Individuelle Vorbereitung
- Verbindung iPad <--> WLAN (wegen Internet)
- Verbindung iPad <--> Sound-Box testen (Bluetooth)
Die Lautstärke kann rechts oben verstellt werden
K01 - Begrüssung
- Herzlich Willkommen – ich freue mich, dass ihr da seid
- Mein Name ist .....
Ich darf euch in den nächsten ca. 40 Minuten auf dem Osterweg begleiten - Ihr dürft eure Jacken etc. hier deponieren
- Ich bitte euch, mir in den unteren Stock zu folgen
Licht Treppenhaus einschalten
K02 - Zeitreise
Zurück <<--->> Palmsonntag
- Ich bitte euch, während des Rundganges keine Fragen zu stellen, das dürft ihr am Schluss machen. Bitte schaltet euer Handy aus!
- Auch ist für alle hilfreich, wenn ihr gut zuhört und nicht laut miteinander sprecht. Es ist auch dafür am Ende unseres Rundganges genug Gelegenheit.
- Es gibt ab und zu Sitzmöglichkeiten auf dem Weg, sonst stehen wir einfach
- Wir gehen zusammen jenen Weg nach, den Jesus von Nazareth vor ca. 2000 Jahren gegangen ist
- Wir besuchen verschiedene Themen-Räume. Es ist ein eindrücklicher Parcours für alle Sinne.
- Idee: ... Schliesse die Augen und stell dir vor, wie es vor 2000 Jahren gewesen sein könnte ...
>>> Video «Zeitreise» über den Fernseher laufen lassen (Gelber Knopf )
Der Guide verkleidet sich währenddessen
- Wir haben eine Zeitreise gemacht, mitten hinein ins Leben von Jesus. Gemeinsam gehen wir nach Jerusalem.
- Genauso wie das tausende Andere auch tun. Sie gehen zum alljährlichen Passahfest. Dieses Fest erinnert an den Auszug aus der Sklaverei in Ägypten.
- Kommt, wir gehen nach Jerusalem
- Bitte nehmt einen Palmwedel mit
und jeder einen Stein in die Hosentasche
K03 - Palmsonntag
Zurück <<--->> Passahfeier
- Die Nachricht, dass dieser Jesus nach Jerusalem kommt, verbreitet sich in Windeseile
Menschen kommen in Scharen, jubeln Jesus zu, winken mit Palmwedeln und legen ihre Kleider auf den Boden
>>> Die Besucher machen das während der nächsten Hörszene auch
- Wie ein König wird dieser Jesus empfangen, obwohl er nicht wie ein Feldherr auf einem starken Pferd, sondern auf einem Esel reitet
(dies ist übrigens eine Erfüllung vom alttestamentlichen Propheten Sacharja (9,9), die 500 vor Christus vorausgesagt ist) - Der legendäre König David hat einen Teil dieser Stadt, der sog. Davidsstadt, vor mehr als 1000 Jahren erbaut
- Dort hat es einen luxuriösen Saal im Obergeschoss eines Hauses. Darin finden gut 100 Personen Platz.
- Jesus sendet 2 Jünger voraus, um das traditionelle Passahfest in diesem Saal vorzubereiten.
- Er hatte einerseits gesagt, dass das Reich Gottes, also Gottes Liebe sei durch ihn nahe zu uns gekommen; andererseits hat er immer wieder auf seinen Tod, sein Sterben, sein Weggehen hingewiesen.
Die Jünger verstanden weder das eine noch das andere wirklich… - Aber lasst uns auch dorthin gehen und mitfeiern!
Licht löschen (Lichtschalter hinter Deko ist markiert)
K04 - Passahfeier
Zurück <<--->> Verrat Judas
>>> Standort bei Schüssel mit Tuch
- 2 Jünger (Petrus und Johannes) hatten den Raum vorbereitet
- Vor dem Hinsetzen, wurden nach damaligem Brauch von einem Diener die Füsse gewaschen – Aber da war kein Diener!
- Jesus bindet sich ein Tuch um und wäscht allen die Füsse
Dies war ein Ausdruck seiner Liebe und seines Dienens - Er sagt: „Tut das auch, wie ich euch getan habe“
- Das heisst: "Dient einander"
- Bitte nehmt am Tisch Platz
- Zum Passah-Essen gehören verschiedene besondere Zutaten mit ganz besonderer Bedeutung wie: Bittere Kräuter, ein Lammknochen, ein Mus, Ei, Gemüse, Brot...
- Noch heute feiern Juden genauso jedes Jahr das Passahfest
- Sie erinnern sich dankbar an die Befreiung durch Mose aus der Sklaverei in Ägypten
- Das Passahmahl macht für sie deutlich, was Befreiung bedeutet.
Ihr dürft jetzt vom Mus, vom Brot (Maze), vom Gemüse essen...
>>> Traubensaft einschenken
>>> Auf Stimmung achten; allenfalls mehr Zeit geben
- Am Anfang der Einspielung hörten wir, wie Jesus sagte, dass einer ihn verraten würde
- Petrus, der eifrigste Jünger, versichert laut und vehement, dass er Jesus niemals verraten würde
- Da sagt Jesus zu ihm: "Noch bevor der Hahn am nächsten Morgen kräht, wirst du 3x behauptet haben, dass du mich nicht kennst."
- Ein anderer Jünger steht auf und geht hinaus
- Wir folgen ihm
K05 - Verrat Judas
Zurück <<--->> Gethsemane und Verhaftung
- Dieser Jünger heisst Judas Iskariot ("Ischkariot")
Er stammt aus Kerijot südlich von Hebron und ihm wird eine Nähe zur Bewegung der Zeloten nachgesagt; sie gehörten zum militanten Widerstand gegen die Römer. - Unter den Jüngern ist Judas für das Geld verantwortlich
- Und so geht er zu den Hohepriestern und lässt sich für den Verrat an Jesus 30 Silbermünzen zahlen
(Wert heute: 3‘000 – 10‘000 CHF) - Nach dem Passamahl geht Jesus mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane
Er war öfter dort, um alleine zu sein und zu beten - Wir gehen auch dorthin
K06 - Gethsemane und Verhaftung
Zurück <<--->> Verrat Petrus
- Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Bleibt hier und wacht mit mir, ich gehe noch etwas weiter, um mit meinem Vater zu reden.“
- Es ist kein einfaches Gebet, kein Reden mit seinem Vater wie sonst:
Jesus kämpft und ringt, weil er sein Leiden und Sterben vor sich sieht - Die Jünger aber waren müde vom Tag, hatten gut gegessen und schlafen bald ein
- So bleibt Jesus allein in seiner Not, und erlebt Todesangst. Er betet:
„Vater, wenn es möglich ist, so lass dieses Leiden an mir vorüber gehen.
Aber nicht mein Wille, sondern dein Wille soll geschehen“ - Jesus findet die Jünger schlafend und sagt traurig:
„Ihr solltet doch wachen und beten, damit ihr nicht in Versuchung gerät.“
>>> Durch die Tür weiter gehen
- Noch während Jesus zu seinen Jüngern spricht, kommen Soldaten, allen voran Judas Iskariot
- Als die Soldaten Jesus packen und fesseln, laufen die Jünger weg und verstecken sich. Sie haben Angst, dass sie als Freunde von Jesus erkannt und als Unruhestifter bestraft werden.
- Nur, Petrus will wissen, was mit Jesus passiert. In einem sicheren Abstand folgt er Jesus und den Soldaten.
- Wir gehen auch gleich mit
K07 - Verrat Petrus
- Im Schein des Feuers, das im Hof brennt, wird Petrus als Anhänger von Jesus erkannt
- Sie fragen ihn: "Bist du nicht einer der Anhänger von Jesus?"
- Dreimal behauptet er, Jesus nicht zu kennen
- Da kräht der Hahn!
>>> Licht einschalten (am Baum) und zum Vorhang stehen
K08 - Hohepriester
- Jesus wird verhöhnt, geschlagen und gequält
- Auf die Frage der Hohepriester, ob er nun der verheissene Erlöser und Gottes Sohn sei, antwortete Jesus; ICH BIN ES!
- Das ist Gotteslästerung, das ist sein Todesurteil; schreien die Schriftgelehrten
- Wir gehen zu Pontius Pilatus
Licht einschalten (am Brunnen)
Vorhang öffnen und einhängen
K09 - Pontius Pilatus
- In den frühen Morgenstunden bringen sie Jesus zu Pilatus
- Als römischer Statthalter unter der Regierungszeit des Kaisers in Rom entscheidet er, wer zum Tode verurteilt und wer frei gelassen wird; Juden dürfen das nicht.
- Pilatus ist bekannt als strenger Herrscher. Als Jesus vor ihm steht, fragt er ihn: „Bist du der König der Juden?“
Jesus bestätigt: "Du sagst es: Ich bin ein König. Dazu bin ich geboren. Ich bin gekommen, um der Welt die Wahrheit zu bringen." - Während Pilatus auf dem Richterstuhl sitzt, lässt ihm seine Frau sagen: „Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.“
- Es ist üblich am Passahfest einen Gefangenen frei zulassen. Pilatus gibt dem Volk die Auswahl, ob der verurteilte Mörder Barabbas oder der friedliebende Jesus frei sein soll.
- Pilatus geht hinaus zu dem Volk
- Die Menge schreit: „Lass Barabbas frei, den Barabbas frei...und....
- Als Pilatus einsieht, dass er nichts mehr für Jesus erreichen kann, nimmt er einen Krug voll Wasser und schüttet es in eine Schüssel
>>> Wasser in Schüssel giessen
- Vor der ganzen Menge wäscht er sich demonstrativ seine Hände
>>> Hände waschen - Lasst uns dorthin gehen, wo Jesus jetzt ist
K10 - Weg
Zurück <<--->> Kreuzigung
- Da wird Jesus noch mehr verspottet und ausgepeitscht
- Die Soldaten drücken ihm eine Krone aus Dornen auf das Haupt und legen ihm einen Purpurmantel um
Sie legen Jesus den Querbalken seines Kreuzes auf die Schultern
>>> Besucher tragen (abwechselnd) den Balken
- Mit letzter Kraft geht er durch die aufgewühlte Menschenmenge aus der Stadt hinaus zum Hügel mit dem Namen „Golgatha“
Das hebräische Wort heisst übersetzt Schädelstätte und ist der Ort, wo Verbrecher gekreuzigt werden - Miteinander gehen wir den Weg dorthin
K11 - Kreuzigung
>>> Querbalken befestigen
- Hinweis auf Sitzgelegenheit
>>> Hörszene «Kreuzigung» über den Musik-Player (4min); 1 od. 2x auf den Knopf in der Mitte drücken
>>> Bei 0:40/-3:20 "... und es wird ganz dunkel ..." Licht löschen
>>> Nach der Einspielung, Zeit geben
- Die Nachricht, dass Jesus tot ist, ist nicht nur für Maria, die Mutter, sondern für alle Jüngerinnen und Jünger ein Stich durchs Herz
- Alles haben sie zurückgelassen, um mit Jesus zusammen sein zu können. Alle Hoffnungen setzten sie auf ihn.
- Die Enttäuschung ist riesengross
Hilflos und ohnmächtig sehen sie der Kreuzigung zu
Diese innere Leere und Verzweiflung ist kaum auszuhalten
Die Orientierungslosigkeit und Verstörung ist greifbar
>>> Besinnungs-Zeit
- Auch wir kennen Erlebnisse oder Situationen im Leben, wo wir traurig sind. Aber deshalb hat Gott uns nicht verlassen.
Er sieht in meine Lebenssituation - Ich darf meine Sorgen am Kreuz abladen im Wissen, Gott sorgt für mich
Am Anfang habt ihr einen Stein mitgenommen
Ihr könnt diesen am Kreuz ablegen – so können wir unsere Sorgen, unser Nicht-Können oder unsere Scham Gott geben
>>> Mitgebrachte Steine nach vorne bringen; vormachen // Zeit nach Bedarf
! Musik ganz zu Ende laufen lassen, bevor zur nächsten Seite weiter geklickt wird; sonst bricht sie ab.
- Jesus wird noch schnell vor dem Sabbat, am Freitagabend, in Leinentücher gewickelt und begraben
- Auch die Frauen gehen mit zum Grab
- Dann kehren sie in die Stadt zurück, um Öle und Salben vorzubereiten, für die Einbalsamierung
- Lasst uns ins Grab gehen
K12 - Grab und Auferstehung
- Es ist kalt, neblig, still....
- Wir lassen das „Tote“, die Verzweiflung, das Unfassbare nochmals auf uns wirken
>>> Zeit geben, wirken lassen
- Der Sabbat ist vorbei, der Morgen bricht an
>>> Bei 1:39/-0:42 "... seltsam strahlende helle Licht ..." Schalter drücken für Engelsbeleuchtung
- Jesus ist auferstanden, Jesus lebt!
- Die Frauen müssen diese unglaubliche Neuigkeit sofort den Jüngern weitererzählen
- Es ist nicht das Ende – es geht weiter
- Kommt, wir gehen aus dem Grab
>>> Stein wegrollen
>>> Grab verlassen
K14 - Schluss
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- Der Weg durch den Garten ist ein Bild für unseren Weg mit Gott
- Es symbolisiert den Garten des Lebens
- Ihr dürft euch setzen und wenn ihr Fragen, Anregungen.....habt, ist jetzt Gelegenheit
- In diesem Raum dürft Ihr noch ein bisschen sitzen bleiben und euren Gedanken nachhängen
- Es hat für euch vorbereitete Bastelideen, Bücher, Comic‘s, ...
- Eine Infowand mit Angeboten, auch für euch
- Auch darf jeder ein „Bhaltis“ als Erinnerung mitnehmen.
- Ich hoffe, es hat euch gefallen und euch einen tiefen Eindruck ins Ostergeschehen damals gemacht. Macht Werbung, kommt noch einmal mit eurer Familie....
- dIch, als eure Reiseführerin / euer Reiseführer, bedanke mich herzlich für die gemeinsame Reise und verabschiede mich hier von Euch
- Wenn ihr möchtet, könnt ich auch noch Erfahrungsberichte von Erwachsenen auf dem Screen euch anhören
- Danach könnt ihr im Kafi wieder eure Jacken abholen/mitnehmen